Ultraläufer und „Botschafter für gutes Hören“ Sascha Gramm empfiehlt Hörtests
Das Gehör kann man trainieren – wie die Beine
Spätestens seit der Eröffnung des Hessentags und seinem über 200 Kilometer langen Lauf an nur zweieinhalb Tagen, kennt ihn in Fulda nun wirklich fast jeder: Sascha Gramm, Ultraläufer aus Hosenfeld. Der 47-Jährige hat ein besonderes Anliegen: Er möchte Menschen unabhängig von ihrem jeweiligen Fitness-Level auf die so wichtige Gesundheitsvorsorge aufmerksam machen. Dazu gehören für ihn auch regelmäßige Hörtests – und zwar in jedem Alter.
Mit TRABERT Meine Hörwelt verbindet den osthessischen Athleten seit den Vorbereitungen zum Hessentag eine Kooperation zum Thema Gesundheitsbewusstsein. Als „Botschafter für gutes Hören“ ist er begeistert vom Hörtraining, wie es das Hörakustikinstitut innerhalb der TRABERT Hörweltmethode anbietet. „Es ist für Menschen mit Hördefizit im Prinzip wie bei einem untrainierten Läufer. Man fängt langsam an und steigert sich nach und nach“, zieht Gramm den Vergleich. „Auch die verschiedenen Steps der gesamten Hörweltmethode passen zu meiner Vorgehensweise als Sportler.“ Die Hörweltanalyse – wie die Laufanalyse. Dann geht es um Zielsetzung, einzelne Etappen, mögliche Defizite ausgleichen … „Am Ende steht der Lauferfolg – oder bei TRABERT der Hörwelt-Erfolg.“
Viktoria Trabert-Thönig, Referentin Unternehmenskommunikation und Leiterin des TRABERT Instituts in Fulda, weiß: „Wo beim Sport Muskeln gestärkt werden, sind es beim Hörtraining Synapsen im Gehirn, die sich selbst im hohen Alter neu vernetzen.“ Sie, selbst begeisterte Marathon-Läuferin, kennt den Ansporn – beim Sport wie in der Hörakustik. Und sie weiß, wie viel Lebensfreude und Selbstvertrauen mit erreichten Zielen einhergehen.
Natürlich hat sie Sascha Gramm auch gleich die neuesten technischen Hörakustik-Features vorgestellt. Beispielsweise im Hörgerät integrierte Fitness-Tracker, die ganz nebenbei dazu motivieren, die angestrebte Zahl an Tages-Schritten zu laufen. „Super Sache“, findet der Ultraläufer und weist auf eine weitere wichtige „Komponente“ hin: die professionelle Anleitung. „Der Coach beim Laufen, der Hörakustik-Profi bei einem Hörproblem. Denn was nutzt die beste Technik, wenn es Betroffenen nicht gelingt, sie richtig anzuwenden.“

Ultraläufer Sascha Gramm hat den Hörtest bei TRABERT mit „sehr gut“ bestanden. Er wird weiter regelmäßig zum Check seines Gehörs vorbeischauen.

Tolles Team in Sachen Hörgesundheit: Viktoria Trabert-Thönig und Sascha Gramm möchten gemeinsam darauf aufmerksam machen wie wichtig Vorsorge auch beim Thema Hören ist. Fotos: Johannes Ruppel
Gutes Hören sei wichtig für die Gefahrenerkennung wie auch für unvergessliche Emotionen – beim Sport wie auch im täglichen Leben. Wenn Sascha Gramm trainiert, gehört für ihn Musik unbedingt dazu. Clueso, Genesis oder Phil Collins „nimmt er gern mit“ beim Laufen. „In The Air Tonight – dieser Song ist gerade für lange Läufe eine super Motivationshilfe“, sagt der Hosenfelder. Bei offiziellen Rennen sei musikalische Unterstützung im Ohr nicht erlaubt, vor allem, um Gefahren auch akustisch erkennen zu können. „Da ist es dann das Anfeuern, das Klatschen der Zuschauer, das dich weiter bringt in Richtung Ziel. Auch für den Gleichgewichtssinn braucht man ein funktionierendes Gehör. Und nicht zuletzt eben für akustische Warnungen bei Gefahren, zum Beispiel der Donner für ein herannahendes Gewitter oder der Laufkollege, der einen auf etwas aufmerksam macht.“ Was er beim privaten Training immer wieder einbaut, ist rückwärtslaufen. „Damit kann man sämtliche Muskelstränge durchtrainieren und Bewegungsabläufe optimieren. Auch hierfür ist gutes Hören natürlich essentiell – denn man kann ja nicht rückwärts schauen, muss sich also auf sein Gehör ,blind‘ verlassen können.“
Bestens trainiert hatte sich Sascha Gramm zum Hessentag die Bonifatiusroute vorgenommen, einen Pilgerweg in seiner persönlichen XXL-Variante von rund 200 Kilometern.
Die erste Etappe führte von Mainz rund 75 Kilometer bis Nidderau Die zweite Tour bis Schotten: 75 Kilometer. Die dritte Etappe für letzten halben Tag umfasste 45 Kilometer mit stattlichen Höhenmetern durch den Vogelsberg. Auf den letzten Kilometern hatte er zudem weibliche Verstärkung: Viktoria Trabert-Thönig begleitete ihn anlässlich des 35-jährigen Bestehens von TRABERT Meine Hörwelt genau 35 Kilometer bis zum Ziel im Fuldaer Schlosshof.
„Es war mir eine Ehre, beim Hessentag auch das Thema Sport und Gesundheit miteinander verknüpfen zu können“, sagt Sascha Gramm. Für ihn ist das Ganzheitliche wichtig. „Man kann nur erfolgreich sein, wenn man es richtig macht, wenn man vorsorgt – ob im Sport mit dem Training oder im Hören mit regelmäßigen Hörtests und Check-ups.“
Der Hörtest bei TRABERT ist deshalb ein selbstverständlicher Teil seiner ganz persönlichen Gesundheitsvorsorge. Das Hörtraining nach der TRABERT Hörweltmethode wollte er aber auch einfach mal ausprobieren. „Unglaublich, was man im Hörakustik-Labor dazu alles simulieren kann – vom Konzert bis zu einem Besuch im Stadion. Dann alles beim Hörsystem aufs Feinste justieren … Die Hörakustik-Profis haben auch einen wirklich sehr spannenden Job“, merkt der zweifache Familienvater an, der im „normalen Leben“ Betriebswirt ist. Sein nächstes sportliches Ziel: Der Ultra-X-Lauf im Oktober in Südafrika. Für die 330 Kilometer in sechs Tagen, mit ständig wechselndem Gelände – Schluchten und Gebirgspässen inklusive – muss sich Sascha Gramm noch einmal intensiv vorbereiten. Und ein Teil davon war der absolvierte „Hessentagslauf“. „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf …“
